Schon im Vorschulalter träumte Rudi Kleinhenz, Globetrotter und Ländersammler, von der großen weiten Welt. Es dauerte jedoch, bis zur ersten Auslandsreise im Alter von 22 Jahren, Ziel war Südfrankreich. Trotz dort durchlebten Alptraums hatte Rudi das Reisefieber gepackt.
Es folgten Reisen mit dem eigenen Ford Granada Kombi durch ganz Europa und Nordafrika, sowie eine Radtour durch Island. Seit 1990 reist er gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Gabi Goll rund um den Globus. Hervorzuheben sind das Sabbatjahr 2004/05 wo die beiden mit dem eigenen Landcruiser sechs Monate durch Südamerika und fünf Monate durch Zentralasien und Sibirien reisten, sowie die Umrundung Afrikas in 13 Etappen von 2010 – 2016 mit einem eigens dafür gekauften anderen Landcruiser.
171 Länder hat Rudi nun auf eigene Faust bereist (Stand Juni 2026). Ganz wichtig sind ihm dabei zwei Dinge. Zum einen der Kontakt zu den Einheimischen. Er wurde schon mehrfach spontan auf Hochzeits-, Tauf- oder Geburtstagsfeiern irgendwo auf der Welt eingeladen und übernachtete zahllose Male bei Menschen aller sozialer Schichten, darunter ein russischer General und ein indischer Großmagier! Zum anderen das Vordringen in Regionen abseits aller Wege, wie z. B. das Kaokoveld in Nordnamibia, die Urwaldpisten in Zentralafrika und der Amazonasregion, oder die Schlammpisten Sibiriens und der Mongolei.
Dafür ist sein Landcruiser bestens geeignet, der seit 11 Jahren auch Werbeträger für die dzg ist, sozusagen das dzg-Mobil. Rudi ist seit 1998 Mitglied der Deutschen Zentrale für Globetrotter und gehört seit 26 Jahren zu den Aktiven des Clubs. Er organisierte bis 2022 das Rhöntreffen der Globetrotter in Bad Bocklet/Nickersfelden und nennt sich selbst „Chef“ des dzg-Außenteams.

